Über mich

 

Schulausbildung

01.08.1984 – 30.07.1987 Höhere Handelsschule Mülheim

 

Berufsausbildung

01.08.1987 – 15.06.1989 Ausbildung zur Verkäuferin (Glas & Porzellan) 

 

Beruflicher Werdegang

• Seit 1989 Vollzeitkraft im Einzelhandel in diversen Unternehmen

• 01.06.2013 – 31.07.2015 ANNA SPIRIT Düsseldorfer Str. 77 in Mülheim (Teilzeit)

Verkauf und Beratung, Leitung des ANNA SPIRIT ZENTRUMS, Kursleitung 

Seit dem 01.08.2015 ANNA Mode & Spirit Düsseldorfer Str. 39 in Mülheim (Teilzeit) Verkauf und Büro 

 

Zusätzliche Ausbildungen

03/2005 – 05/2007 Gesundheitsberaterin (Impulse e.V. Wuppertal)*

05/2010 – 03/2011 Spirituelle Lebensberatung (Impulse e.V. Wuppertal)*

03/2011- 11/2011 Stressmanagement und aktive Entspannung (Impulse e.V. Wuppertal)*

10/2011-03/2012 Geschäftsführung für freie und beratende Berufe (Impulse e.V.)*

• 07/2012 Abschluss als Entspannungspädagogin Awela®-Diplom*, inkl. Kursleiterscheine* Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxion und Trainerlizenzen Selbstwert-Training und Outdoor-Relax-Training. (Stressmanagement School Wuppertal)

 

*alle Ausbildungen sind staatlich geprüft und zugelassen. Auf Wunsch lasse ich Dir gerne Kopien meiner Zertifikate / Diplom / Kursleiterscheine / Trainerlizenzen zukommen.

 

Fachfortbildungen

09/2010 Antlitzdiagnose in Gesichtern lesen (VHS Mülheim)

11/2011 Wohlbefinden für Körper, Geist & Seele (VHS Mülheim)

05/2011 Mentales Training (Impulse e.V. Wuppertal)

06/2011 Der Körper als Spiegel der Seele (Impulse e.V. Wuppertal)

01/2012 Das kleine Einmaleins des NLP´S (Impulse e.V. Wuppertal)

07/2013 Vom Gemachten zum Macher - wie ich mein Leben selbst bestimmen kann (Impulse e.V. Wuppertal)

05/2017 Entspannung durch Naturerfahrung (Impulse e.V. Wuppertal)

10/2017 Heilsteine - Altes Wissen wieder neu entdecken (Impulse e.V. Wuppertal)

 

Meine Bücher

Veröffentlichung meines Buches Lebenskraft – Die Kraft in Dir BoD Verlag im Januar 2012

Veröffentlichung von Ebbo – Mein innerer Schweinehund & Ich BoD Verlag (Abschlussarbeit Entspannungspädagogin) im Juli 2012

 

Medienauftritte

Februar 2009 Marler Zeitung (1. Artikel über meine Lebensgeschichte / Zugunglück 1073)

März 2013 Radiointerview FLUX FM Berlin mit David Krause - Wohlfühltipps für den langen Winter

05.10.2013 WDR Dortmund Lokalzeit zum 40. Jahrestag des Zugunglücks von Marl Sinsen - Meine Lebensgeschichte

 

Meine Lebensgeschichte:

Kennst Du die Geschichte von der kleinen Seele von Neale Donald Walsch? Die kleine Seele möchte unbedingt erfahren wie es sich anfühlt, Vergebung zu sein. Die kleine Seele ist Licht. Um zu erfahren, was Vergebung ist, muss sie in die Dunkelheit. Gott sagt, man kann Licht nicht ohne Dunkelheit spüren. Wir wissen nicht, wie es ist gesund zu sein, ohne vorher die Krankheit erlebt zu haben. Nur wenn wir die Traurigkeit gespürt haben, wissen wir, wie sich Freude anfühlt.

 

Meine Seele durfte die Vergebung auch schon erfahren. Ende 2008, habe ich mich entschieden, mich meiner Vergangenheit zu stellen. Ich hatte Jahrzehnte diese Geschichte mehr oder weniger erfolgreich verdrängt, doch dann kam der Tag, an dem ich wusste, JETZT ist es Zeit. Du darfst wachsen und erfahren was Vergebung ist. Als ich 5 Jahre alt war, verlor ich meine Eltern bei einem Zugunglück. Meine Mutter starb gleich am Unfallort, mein Vater lebte noch viele Jahre in einer Klinik in Viersen, hatte sich aber nie mehr von diesem Unglück erholt. Weder körperlich, noch psychisch. Meine Schwester und ich wuchsen bei unseren Großeltern auf (Eltern meines Vaters). Mein Bruder kam nach einiger Zeit zu Pflegeeltern. Leider zerbrach die Familie. Meine Schwester und ich durften unseren Vater nicht mehr sehen. Unser Großvater wollte uns schützen. Er wusste es nicht besser und wollte nur unser Bestes. Auch meinen Bruder sollte ich 36 Jahre nicht mehr sehen. Der Kontakt zur Familie meiner Mutter brach komplett ab. Es wurde so gut wie nie über das Unglück gesprochen. Unsere Großeltern wollten uns schützen. Gott hab sie selig.

 

Zum Jahreswechsel 2008 / 2009 wurde ich sehr krank. Ich spürte genau, dass ich nur noch eine Chance hatte. Ich musste mich mit all dem Verdrängten und Unausgesprochenen aus einander setzen. Es schlummerte in mir und war schon so groß und mächtig geworden. Es drohte jeden Moment die Macht über mich zu ergreifen. Doch dem wollte ich mich nicht hingeben. Es war die Zeit gekommen, Verantwortung zu übernehmen.

 

Ich habe über den Unfall recherchiert. Im Februar 2009 erschien in der Marler Zeitung der erste Artikel über mich und meine Geschichte. Es wurde über das Zugunglück in Marl Sinsen 1973 berichtet. Ich habe in dem Artikel nach Zeitzeugen gesucht. Es hatten sich knapp 30 Menschen gemeldet. Ich habe Briefe, Emails, Fotos, Zeitungsartikel zu gesandt bekommen. Ich habe mit Augenzeugen telefoniert, mich am Unfallort mit ihnen getroffen und konnte endlich Abschied nehmen. Nun war der Unfall nicht mehr abstrakt. Er war für mich „begreifbar“ geworden. Ich habe getrauert, ich war verzweifelt, ich habe viel geweint, ich hatte Wut... mir ging es phasenweise sehr, sehr schlecht. Und trotzdem, weiß ich, dass es das Beste war, was ich tun konnte. Denn über diesen Weg, kam ich zur Vergebung. Vergebung für das Schicksal, Vergebung für den Weichensteller, Vergebung für die Lokführer, Vergebung für meine Großeltern, Vergebung für meine Familie und für die kleine Iris, die damals machtlos da stand und gar nicht begreifen konnte, was ihr geschah.

 

Das Schöne daran ist, Vergebung macht frei. Ich war nun bereit für den nächsten Schritt. Ich wollte unbedingt meinen Bruder und die Familie meiner Mama wieder sehen. Ich habe erst meinen Bruder gesucht, dann die Familie meiner Mama. Ich hatte Jahrzehnte den Glaubenssatz, die wollen mich nicht – ich bin es nicht wert. Ich bin vorher einfach nicht auf die Idee gekommen, dass auch bei meiner Familie Ängste und Zweifel bestanden, weshalb sie sich einfach noch nicht getraut hatten, mit meiner Schwester und mir Kontakt aufzunehmen. Ich bin so froh, dass ich diesen Glaubenssatz hinterfragt habe und mich auf die Suche gemacht habe. Das hätte ich ohne Vergebung nicht geschafft. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie das erste Treffen mit meinem Bruder war. Ich war so aufgeregt. Oder als ich alleine im Zug nach Norddeutschland saß und mich auf dem Weg zu meiner Familie, zu der Familie meiner Mama, gemacht habe. Ich hatte so viel Angst. Und doch wusste ich in meinem tiefsten Herzen, dass es richtig ist. Seit dieser Zeit hat sich das Verhältnis zu meinem Bruder prächtig entwickelt. Er hat inzwischen geheiratet und die angeheiratete Familie, hat auch mich liebevoll mit offenen Armen empfangen. Und ich bin Tante geworden. Die Schwestern meiner Mama und ihre Töchter haben mich auch liebevoll mit offenen Armen empfangen. Ich war schon zweimal dort. Wir telefonieren und schreiben regelmäßig. Mittlerweilen ist alles so vertraut. Ich bin unendlich dankbar, das ich so viel Liebe und Geborgenheit in meiner Familie erfahren darf. Auf dieser Ebene durfte ich Fülle erfahren, auf eine Art und Weise, wie ich sie mir nie erträumt hätte. Wunderbar. Ein Geschenk. Dankeschön.

 

Natürlich verändert solch eine Erfahrung. Bis dahin dachte ich immer, wenn es Schwierigkeiten in meinem Job gab, es liegt am Arbeitgeber, an den Kollegen usw. Ich war mir sicher, dass sind die Anderen – nicht ich (schmunzel) schuld. Doch auch dort fiel meine Maske. Ich hinterfragte auch diesen Glaubenssatz. Und was soll ich sagen, die Lösung lag in mir. Ich bekam ja in meinem Job nur dass gespiegelt, was ich in mir trug. Ein Spiegelbild kann man nicht verändern. Ich hatte nur eine Wahl. Auch in diesem Punkt musste ich mich der Verantwortung stellen. Das Gute an der Sache ist: Jedes Problem beinhaltet auch eine Lösung. Und die Lösung liegt in mir. Doch zu dieser Lösung kommt man nur, wenn man ehrlich zu sich selber ist. Auch wenn dort Antworten oder Schattenseiten schlummern, die sich erst einmal nicht so toll anfühlen. Ich hörte also damit auf meinen Fokus auf das zu setzen was ich NICHT will, sondern ich horchte in mich hinein und stelle mir die Frage: Was willst Du liebe Iris? Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Ich wusste damals noch nicht, dass mein Unterbewusstsein, nur das Beste für mich will. Das es das kleine Wörtchen NICHT verschluckt und davon ausgeht, das ich all das was ich NICHT will von ganzem Herzen möchte, weil ich all meine Energie dort reinstecke. Auch da durfte ich mir vergeben. Ich habe es einfach nicht besser gewusst. Meine Seele wollte genau diese Erfahrung machen, damit sie wenige Jahre später ihrer Berufung folgen darf. Wunderbar. Ein Geschenk. Dankeschön.

 

Ich habe nebenberufliche Ausbildungen begonnen. Ich bin von Vollzeit auf Teilzeit gegangen. Jetzt darf ich als Gesundheits- & Spirituelle Lebensberaterin und als Entspannungspädagogin arbeiten. Ich bin Teilzeit im ANNA SPIRIT ZENTRUM angestellt. Verkaufe dort Edelsteine, Bücher, Klangschalen, Düfte, Yogamode und viele andere schöne Dinge, die Freude machen. Außerdem plane ich die Termine für die Vorträge und Workshops, die in unserem Zentrum rund um das Thema Spiritualität statt finden. Das macht mir sehr große Freude. Ich bin nebenberuflich selbständig, ich arbeite als Dozentin und Kursleiterin beim uns im Zentrum, an der VHS und beim Familienbildungszentrum. Ich gebe Einzelcoaching und Tarot-Sitzungen. Ich mache Outdoor-Relax-Training mitten in der Natur unter freien Himmel. Im November 2013 habe ich den 1. Preis von Impulse (Schule für freie Gesundheitsberufe) „Erfolgreich in die Selbstständigkeit“ verliehen bekommen. Wunderbar. Ein Geschenk. Dankeschön.

 

Ich durfte schon viele Geschenke auspacken. Seitdem ich „Probleme“ als Geschenke des Lebens betrachte, fällt es mir viel leichter damit umzugehen. Ich stelle mir das so vor: Das eigentliche Geschenk befindet sich in einer Verpackung. Diese Verpackung kann schon mal aus mehreren Schichten bestehen. Und manchmal gibt es Verpackungen, die sich nur schwer entfernen lassen. Die Geschenke bekommen wir mit in unsere Wiege gelegt. Die Verpackungen sind unsere Erfahrungen, unsere Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Wir haben unsere Geschenke meist selber gut eingepackt, um sie zu schützen. Doch die Geschenke tragen wir zu jeder Zeit in uns. Sie warten nur darauf von uns ausgepackt zu werden, im vollen Glanz zu erstrahlen und um uns eine Freude zu machen. Freude ist unser natürlicher Zustand.

 

Unsere Geschenke werden durch die vielen Schichten an Verpackungen auch immer schwerer. Es kann sein, dass wir das ein oder andere Geschenk gar nicht mehr (er-)tragen können. Nur wir selber können unsere Geschenke des Lebens wieder auspacken. Klar, es gibt Weggefährten, die uns dabei helfen können, doch es wird immer in unserer Verantwortung liegen, wie wir mit unseren Geschenken umgehen.

 

Manchmal haben wir auch ein Geschenk vergessen, weil wir vor lauter Geschenken den Überblick verlieren und gar nicht mehr wissen, wo wir anfangen sollen. Wenn wir dann auf unsere Geschenke aufmerksam gemacht werden, kann das im ersten Moment schon mal unangenehm sein. Immerhin haben wir das Geschenk mühevoll eingepackt, um uns zu schützen. Und jetzt sollen wir es wieder auspacken und völlig schutzlos offenbaren? Wir alle wissen, wie anstrengend es ist alte Tapeten abzureißen. So kann es auch mit den Verpackungen sein. Es geht nicht so richtig voran. Wir haben schon wunde Finger und es geht nur Schnipsel für Schnipsel. Und dann gibt es da noch eine Schicht und noch eine. Das ist anstrengend. Hätten wir das bloß nicht angefangen!? So wie es vorher war, war es doch eigentlich auch gut.

 

Doch unsere Geschenke wollen atmen! Sie wollen sich zeigen. Sich entfalten. Wachsen! Mit jedem Geschenk, dass wir dankbar annehmen und es liebevoll auspacken, wird unser Leben wertvoller, strahlender und wir kommen unserm höheren Selbst näher. Mit jeder abgestreiften Verpackung erfahren wir mehr Heilung und inneren Frieden. Wunderbar. Geschenke des Lebens. Dankeschön.

 

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